Die 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodi werden üblicherweise verwendet, um die Farbtiefe eines Bildes in „Bits“ zu beschreiben, also die Anzahl der Bits in jedem Farbkanal. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Modi liegt in der Farbintensität und Detailgenauigkeit. Die Farbtiefe, auch Bittiefe oder Anzahl der Farbbits genannt, bestimmt, wie viele Farben pro Pixel dargestellt werden können.
Anzahl Farben:
8 Bit: Wenn jede Farbe von Rot (R), Grün (G) und Blau (B) mit einem Byte (8 Bit) dargestellt wird, kann jedes Bild 16.7 Millionen Farben haben und 8 Bit zählen als 16.7 M.
16 Bit: Wenn jede Farbe durch zwei Bytes (16 Bit) dargestellt wird, kann jedes Bild 65,536 Farben enthalten. 16 Bit bietet eine größere Farbpalette, wodurch das Bild sattere Farben und Details wiedergeben kann und das Display mehr Farben und Graustufen darstellen kann.
Graustufen:
8 Bit: Wenn es sich um ein Graustufenbild handelt, wird jedes Pixel durch ein Byte (8 Bit) dargestellt, ein Bild kann 256 Graustufen haben.
16 Bit: Jeder Pixel wird durch zwei Bytes (16 Bit) dargestellt und ein Bild kann 65536 Graustufen haben.

Farbe 16.7 Millionen
Das Display verwendet im Allgemeinen Binärzahlen zur Farbdarstellung. 16-Bit-Farben entsprechen 65536 Farben, also 2 hoch 16; 24-Bit-Farben werden als „True Color“ bezeichnet und können die Grenzen des menschlichen Auges erreichen. Die Anzahl der Farben beträgt mehr als 16.77 Millionen Farben, also 2 hoch 24. 16.7 Millionen Farben werden angezeigt. „M“ steht für Million und ist die Abkürzung für „Million“. 16.7M = 16.7 Millionen = 16.7 M.
Die Farbtiefe eines Displays lässt sich als Farbpalette betrachten, die bestimmt, wie viele Farben jedes Pixel auf dem Bildschirm unterstützt. Da jedes Pixel im Display aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau besteht und die Helligkeit des Pixels ebenfalls von diesen Farben gesteuert wird (z. B. ist Weiß bei maximaler Ausleuchtung aller drei Farben), kann die Farbtiefe üblicherweise auf 4 Bit, 8 Bit, 16 Bit oder 24 Bit eingestellt werden. Je höher die Bitanzahl der Farbtiefe, desto mehr Farben sind vorhanden und desto naturgetreuer wirken die auf dem Bildschirm dargestellten Farben. Mit zunehmender Farbtiefe steigt jedoch auch die Datenmenge, die von der Grafikbeschleunigerkarte verarbeitet werden muss.
Die Farbtiefe wird üblicherweise verwendet, um die Leistungsfähigkeit von Farben zu veranschaulichen. Sie hängt eng mit der Quantisierungszahl des Digitalisierungsprozesses zusammen und wird daher grundsätzlich durch die Quantisierungszahl in Bit ausgedrückt. Je höher die Bitzahl, desto mehr Farben können pro Pixel dargestellt werden, desto satter sind die Farben, desto realistischer wirkt das Bild und desto größer ist die Dateigröße. Beispiel: Das BMP-Format unterstützt jeweils 256 Farben für Rot, Grün und Blau. Verschiedene Kombinationen von Rot, Grün und Blau ergeben 256 der drei Farben. Dafür werden drei 8-Bit-Binärzahlen benötigt, insgesamt also 24 Bit. Die Farbtiefe beträgt also 24.

Je höher die Auflösung des Bildschirms bei gleicher Größe, desto klarer ist die Anzeige. Bei gleicher Bildschirmgröße ist die Auflösung niedrig, selbst wenn die Anzeige von 16 Millionen Farben nicht so gut ist wie die hohe Auflösung von 260,000. Zum Beispiel: die gleiche Größe 2.4 Zoll-TFT-LCD-Display Bei einer Auflösung von 240 × 320 sind 16 Millionen Farben besser als 260,000 Farben und 65,000 Farben.
Eine Farbe wird häufig durch die drei RGB-Primärfarben (Rot, Blau und Grün) erreicht, also sollte die Farbe drei Primärfarbkanäle haben. Wenn jeder Kanal eine Farbtiefe von 8 Bit hat, sollte die endgültige Anzeige der Farbe durch die Kombination der Anordnung (2 ^ 8) ^ 3 sein, was ungefähr 16.77 Millionen Farben entspricht. Das Gleiche gilt für die Farbkapazität des Bildschirms mit 10 Bit Farbtiefe von 1.07 Milliarden Farben.
Für manche Nutzer sind 10 Bit absolut notwendig. Auch Streaming-Medien unterstützen 10-Bit-Anzeigen nur schwer. Professionelle Fotografen können beispielsweise bei der Nachbearbeitung von Bildern 10-Bit-Anzeigen verwenden. Nach dem Zoomen und anderen Vorgängen erzielen sie bessere Farbübergänge. Achten Sie daher auf Bildwiederholfrequenz, Abtastrate, Farbumfang, Farbgenauigkeit und andere Parameter, um die Leistung des Displays zu verbessern.